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Alexander Kolde hat 1920 im Alter von 34 Jahren zwei lithographische Zyklen ge­schaffen, die als Mappenwerke im Ringverlag Königsberg (Pr) in begrenzter Zahl auf­gelegt wurden. Der erste Zyklus „Wandernder Christus“ besteht aus 12 colorierten lithographischen Blättern und der zweite Zyklus „Und der Cherub steht vor Gott“ aus 20 uncolorierten lithographischen Blättern. Von beiden Mappenwerken sind nach 1945 bisher je ein Exemplar wieder aufge­taucht. Diese beiden expressionistischen graphischen Werke sind nicht nur für die Schaffensperiode des Künstlers Alexander Kolde von besonderer Bedeutung, son­dern sie stellen auch einen wichtigen Beitrag zur europäischen Kunst dar. Die beiden Mappenwerke wurden erstmals 1986 zum 100. Geburtstag des Malers im Deutschordensschloß Ellingen im Kreis Weißenburg ausgestellt. Der Kunsthistoriker Dr. Günter Krüger, Berlin, führte in seiner Eröffnungsrede zur Ausstellung u. a. folgendes aus: „Beide Folgen gehören in die Reihe religiöser Zyklen, die ihre Entstehung dem Kriegserlebnis der Künstler verdanken. Unter den etwa 50 von Wal­traud Neuerburg aufgezählten von der Hand expres­sionistischer Künstler sind so bedeutende Namen wie Willi Jaeckel, Oskar Kokoschka, Wilhelm Morg­ner, Ernst Ludwig Kirchner, Franz Marc, Felix Meseck, Alfred Kubin, Erich Waske, Max Beck­mann, Richard Seewald, Ernst Barlach, Karl Schmidt-Rottluff und Max Pechstein. Koldes „Wan­dernder Christus“, der Waltraud Neuerburg nicht einmal bekannt war, gehört zu den eindringlichen Aussagen in dieser Reihe. Die Mappenwerke blieben auch nach 1945 weitgehend unbekannt wie auch ein Groß­teil des späten Werkes von Alexander Kolde. Um nunmehr die beiden graphischen Zyklen „Wandernder Christus“ und „Und der Cherub steht vor Gott“ einer breite­ren Öffentlichkeit vorzustellen, werden sie von den Töchtern des Malers zum Druck in Buchform freigegeben.

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